16 Februar 2007

Habe das Praktikum begonnen und heute war ich auf dem Meer

Vor gut drei Wochen habe ich hier in Valencia mein Praktikum am America's Cup begonnen. Die Crew, in der ich meine Arbeit erledige, ist cool und die Arbeit interessant und abwechslungsreich. Mein Chef spricht Französisch, die Sitzungen in unserem kleinen Team sind aber auf Spanisch und die Gesamtabteilungssitzungen sind auf Englisch. Also einmal so und dann wieder anders.
Ich bin in der Abteilung der «Visual Identity und Publications» und helfe mit, das visuelle Konzept des America's Cup umzusetzten. Anders ausgedrückt: Ich helfe mit den Prozess des «Sichtbarmachens» zwischen
1) Designer/Grafiker,
2) den verschiedenen Eventbereiche (z.B. Media Centre/ Superstors/ Regatta Operations/ Volunteer Centre...),
3) den Firmen, die die Fahnen, Schilder, Roll-ups, Wegweiser, Planen, Kleber... herstellen und
4) der Montagecrew, die das Ganze montiert
zu koordinieren und umzusetzen.

Heute konnte ich mit Sonnenbrille und Fotoapparat ausgerüstet ein Motorschiff besteigen und Bilder einer riesengrossen Werbeplane (8x50 Meter) ausserhalb des Hafens machen. Diese muss in den nächsten Tagen ersetzt werden. Auf der Rückfahrt knipste Fran, der Steuermann, auch ein Foto von mir. Das zweite Foto zeigt die Basen auf der Nordseite der America's Cup Marina (Alinghi,...).

11 Februar 2007

Imprésionas de Suiza

Para mis amigos de España. Porque aún no estuvieron en Suiza. Empezamos con Bern/Berne/Berna Mi ciudad en Suiza. También es la capital de Suiza pero nunca lo sabe.












Otras imprésionas de Suiza:












Fondue am Meer

Zu einem kalten und verregneten Sonntagabend gehört ein Fondue. Deshalb lud ich kürzlich zu einem gemütlichen Fondueabend à la Suiza/Michu ein. Nun, ich hatte kein richtiges Fondue Caclon und auch keinen Kirsch doch dafür die gute «Vacherin Fribourgeois» und «Gruyère»-Käsemischung (schwarz-weiss Packung) aus der Migros. Der Käse fand in ITALIEN, BELGIEN und SPANIEN grossen Anklang. Die 1,2kg Käse reichten gerade aus.

05 Februar 2007

Nieve en Valencia

Que frió, que nieve... Deste mucho tiempo Valencia no tenía tanto nieve como la semana pasada. Mira los imagenes! Pero ahora el tiempo está mejor: Ve aquí!

28 Januar 2007

Kitesurfschule ist eröffnet

Beide sassen wir anfangs September zusammen im Klassenzimmer der Sprachschule hier in Valencia. Am Anfang nicht wirklich verstehend, was die Lehrerin vorne an die Wandtafel schrieb. Er, sich als Frank Even aus Paris vorstellend, Felipe (noch einer aus der Sprachschule) und ich verstanden uns sogleich bestens. Nach dem Unterricht an den Strand, danach in die Stadt und die Nacht bzw. den Morgen an einer Bar ausklingend. Einen Monat «Intensivkurs» vergingen im Nu. Danach startete Felipe und ich an der Uni unser Erasmusabenteuer und Frank - unter uns einfach Paquito genannt - reiste nach Mexico «to set up his own company». Kürzlich eröffnete er nun die Kitesurf school und auch die Page ist online. Also Zeit auch bisschen Werbung zu machen. Check it!
http://www.iks-kiteboarding.com/
Ein Besuch meinerseits folgt schon bald! Yuppi!

25 Januar 2007

Fotos de la suiza

Hola chicos españoles
Aquí algunos fotos de suiza por vosotros.

07 Januar 2007

Weihnachten in Spanien

Weihnachten feiert man in Spanien vor allem am Dreikönigstag. Aus diesem Grund fahren viele Spanier in ihr «pueblo». Was soviel bedeutet wie: Dorf, Haus, Familie, Freunde...
«Gaby», ein Kollege von der Uni, lud mich in sein «pueblo» Caudete (Albacete) ein.
«Grande fiesta» war angesagt (jejeje...) und für mich endlich einmal eine Gelegenheit, die Stadt Valencia zu verlassen. Caudete ist nicht wirklich eine schöne Stadt, dafür war aber die 1 stündige Fahrt dorthin eindrücklich. Endlich wieder einige Hügel, unbebaute Flächen, andere Häuser ausser Blocks...
Gaby erzählte mir während der Fahrt, dass seine Familie verschiedene Häuser besitze. Das sei in Spanien so. Doch diese sind mehr als Ferien- oder Wochenendresidenzen zu verstehen.
Das Haus ist trotzdem gross und entsprach in etwa meinen Vorstellungen eines spanischen «casa» auf dem Land. Verschiedene Stockwerke mit verschiedenen Verbindungstreppen/Stufen und einem kleinen Innenhof. Der Zusand ist nicht super modern, aber durchaus gemütlich. Der Weinkeller würde sich sicher gut für das Lagern von Wein eignen, doch die Weine fehlen leider.

Nach dem Besuch des Festumzugs am frühen Abend mit den 3 Königen «genoss» ich in einer Pizzeria eine spanische Pizza. Dabei klärten die Jungs mich über ihr «pueblo» auf.


Danach zogen wir als ganze Gruppe durch die verschiedenen Lokale der Innenstadt. Familienfest pur! Überall wieder neue Gesichter die Gaby, seine Freunde und mich begrüssten und uns ein gutes neues Jahr wünschten. Und plötzlich entdeckte sogar ich zwei Typen, die mir bekannt vorkamen. German und Xabi von meinem Unihandballteam waren ebenfalls dem Ruf ihres «pueblos» gefolgt und feierten den Dreikönigstag in Caudete. Die Überraschung über mein Auftauchen, war ihnen sichtlich ins Gesicht geschrieben. Zufälle gibt's, Zufälle finde ich gut!
Die Nacht war lang aber lustig. Gaby konnte sich die Königskrone aufsetzten und als ich mich am Morgen aus meinem Bett erhob, schien die Sonne schon hoch vom Himmel. So kurz nach meinem Erwachen war die Sonne für mich kurz noch eine Qual, doch kurze Zeit später und auch im Allgemeinen ist das Wetter hier in Spanien einfach der Hammer!





08 Dezember 2006

Ein CHAT einmal anders!

Ein virtueller Chatraum einmal anders; nämlich real, in einem Zimmer umgesetzt! Finde ich cool, weil seeehr real.
Sage nur: «Take care» vor solchen Räumen!

05 Dezember 2006

Mutter war zu Besuch

Ich hatte schönen Besuch aus Grosshöchstetten. Ziemlich genau 3 Monate nach meiner Abreise besuchte mich Ende November meine Mutter. Neben den für mich schon üblichen Besuchen der Calatrava Gebäude im Park Turia und der alten Plätze der Altstadt, unternahmen wir auch eine Touristenbusreise durch die ganze Stadt. Ist echt gut für Leute, die nicht
so viel Zeit in Valencia verbringen können. ;)


Zudem gingen wir am vergangenen Donnerstag um 12.00 Uhr auf den «Plaza de la Virgen» um uns dort das «el Tribunal de las Aguas» älteste Wassergericht in Europa zu betrachten. Dies existiert bereits seit über 1000 Jahren und ist noch heute ein real existierendes Gericht. Hier entschieden ältere Herren in schwarzen Roben über Streitigkeiten bei der Wasserverteilung im landwirtschaftlichen Verteilungssystem. Das Besondere daran ist, es gibt keine schriftlichen Aufzeichnungen, und alle Streitigkeiten werden am Tag der Verhandlung endgültig geregelt. Am letzten Donnerstag gab es aber keine Verhandlungstraktanden. Die «Show» war nach 5 Min. schon wieder vorbei.




Zu einer Stadt- und Kulturerkundung gehört auch der Besuch von verschiedenen Restaurants. Wir assen in verschiedenen, guten Restaurants am Strand bis in die Innenstadt. Angefangen beim «L'Estimat», gemäss Schweizer Quelle auch für Spanier der beste Ort um Paella zu essen, und sie war sehr gut, aber fast noch besser die Flasche Wein, die wir zwei ohne Probleme getrunken haben. Aber wichtige Info: Paella essen Spanier eigentlich zum Mittag, denn abends liegt sie schwer auf. Zweiter Stopp war die «CasaMontaña (360º Sicht)» im Cabanyal (Hafenregion). Diese ist ein schöner und altehrwürdig eingerichteter Weinkeller. Gemäss meinen WG-Gspähnlis sah es früher in spanischen Häusern genau so aus. Hier genossen wir eine kleine Entrada. Anschliessend ging es weiter zum «El rey de la anchoa», zum König der Sardellen. Beim eintreten in das kleine Restaurant erblickte ich an der Wand ein grosses, mit vielen Unterschriften versehenes Bild. Die ganze Alinghicrew war auch schon hier zu Gast! An einem anderen Tag besuchten wir in der Innenstadt das «Pilar» und den «Tosca Angel». Beides gute und auch von vielen Spanier besuchten Tapasbars. Alle aufgezählte Orte haben in gewisser Hinsicht ihr Spezielles und sind deshalb wärmstes zu empfehlen. Das Essen war wirklich gut.
Einen Besuch in den Mercatos Central y Cabanyal durfte bei meiner Mutter auch nicht fehlen. Abgerundet haben wir danach die Shoppingtour im «spanischen Globus» El Cortes Inglés in der Weihnachtsabteilung. ;)