06 Juni 2007

Saisonabschluss

Es ist nun doch auch schon eine Weile her, dass wir in unserem Handballteam den Saisonabschluss mit einem Match (Alte gegen Jung) und einem anschliessenden Essen/Ausgang feierten. Ich habe bisweilen noch keine weiteren Fotos erhalten. Aber ihr könnt euch ja vorstellen, welche Dynamik so ein Festchen haben kann.













Equipo Universidad Valencia

09 Mai 2007

Den 1. Mai verbrachte ich auf See

Den 1. Mai verbrachte ich mit einem Arbeitskollegen auf einem Regatta Operation Katamaran, der täglich die sich konkurrierenden Segelboote auf ihrem Racekurs begleitet. Leider hatte es zu viel Wind und es fanden keine Regatten statt. Wir verbrachten aber trotzdem einige Stunden auf See und genossen es nichts zu machen.
Gestern habe ich von meinem Arbeitskollegen dann folgendes Bild erhalten. Dieses sei auf http://www.marca.com, einem spanischen Internetsportportal aufgeschaltet gewesen. Ihr erkennt mich nicht. Aber hier eine kleine Hilfe: Bin auf dem Boot zur rechten Seite und in horizontaler Lage. ;)

18 April 2007

Live dabei...

Louis Vuitton und America's Cup. Sei live dabei danke Miguelito!

Wenn du HIER clickst kommst du gratis zum offiziellen Alcatel-Lucent's Internetservice und kannst den Event entweder live mitverfolgen oder auch im Nachhinein die Highlight geniessen.

Ich empfehle die offizielle Eröffnungsfeier: -> ON DEMAND -> 32nd AMERICAS CUP PARADA OF BOATS

Have fun!

15 April 2007

Missverständnis

Hola
Ich entschuldige mich für das E-mail vom Gratisinternetdienst «hi5», das du sehr wahrscheinlich vor 2h (Sonntag, 15. April 2007 etwa 16 Uhr) erhalten hast. Ich übersah beim automatischen Abgleichen meines Adressbuches, dass der Dienst an alle Mailadressen, die noch nicht im Dienst angemeldet sind, automatisch eine Einladung verschickt. Das habe ich so nicht gewollt.

BITTE LÖSCHE DAS E-MAIL MIT DER EINLADUNG «Hi5»-DIENST .

Herzlichen Dank und auf bald

10 April 2007

Unveiling Day in Valencia mit Rebecca Graf

Besuch aus der Schweiz, der sich neben Shopping ;) auch für das «Schweizerische» in Valencia interessiert.
Rebecca Graf besuchte mich vergangene Woche. Gemeinsam besichtigten wir den «Unveiling Day» im Hafengelände/meinem Arbeitsplatz. Dies ist der Tag, an dem die verschiedenen Teams ihre «Hüllen fallen lassen» und das so gut gehütete Rätsel ihres Boots - der Kiel - der Öffentlichkeit präsentierten (mussten). Neben verschiedenen anderen Basen besuchten wir als Schweizer selbstverständlich auch die Alinghibase. Foto hier, Foto da... Am Schluss bekamen wir sogar noch Autogrammkarten. Die Namen sind uns aber «spanisch» vorgekommen. Segeln ist nicht Fussball und zudem immer noch eine Randsportart. Eine der teureren Variante! Eben eine von LOUIS VUITTON, AUDEMARS PIGUET, PRADA, BMW, FLYING EMIRATES...

18 März 2007

Mejico

Vergangene Woche besuchte ich den Franzosen Paquito, den ich im September hier in Valencia kennen gelernt habe, in Mejico. Er hat dort mit Mathieux eine eigene Kitsurfschule an einem herrlich gelegenen Örtchen nördlich von Cancún. Die 8 Tage waren der Hammer... Nous avons parlé beaucoup français parce qu'ils sont Français, nous avons eu beaucoup de fête et j'ai fait du kite, c'étais TOPTOP!!! J'ai eu aussi deux jours de la culture en visitan Tulum, une cité des maya et la îll «des mujeres».
Muchas gracias.















Ach ja, im Liedercontest looste ich! Mais attencion, je m'entraîne et «nos vemos en Rodas»!

PS: Auf der Rückreise - ich war todmüde - lernte ich eine sympatische Azafata kennen. Soraya Pau heisst sie, hatte am besagten Rückreisetag (13.3.) gerade Geburtstag (27ig) und kommt aus Valencia. Zudem hat sie auch Familienangehörige, die in der Schweiz wohnen. Ist dies Zufall oder Schicksal? Vamos a ver!

03 März 2007

Eine meiner Aufgaben am America's Cup

Eine meiner Aufgaben als Praktikant am America's Cup ist es den Plan für Medien, Werbung, Restaurants, Taxifahrer... zu erstellen. Die Projektarbeit vereinfacht meine Arbeit in dieser Hinsicht überhaupt nicht. Immer wieder wurden Restaurants «umgetauft», «Schisshüslis» deplatziert, Fragezeichen in die Luft gezeichnet... Doch endlich konnte eine vorletzte, aber trotzdem schon sehr vervollständigte, Version erstellt werden.

Wer mich bis zum Ende Juni in Valencia besucht, bekommt eine Printversion! ;)

16 Februar 2007

Habe das Praktikum begonnen und heute war ich auf dem Meer

Vor gut drei Wochen habe ich hier in Valencia mein Praktikum am America's Cup begonnen. Die Crew, in der ich meine Arbeit erledige, ist cool und die Arbeit interessant und abwechslungsreich. Mein Chef spricht Französisch, die Sitzungen in unserem kleinen Team sind aber auf Spanisch und die Gesamtabteilungssitzungen sind auf Englisch. Also einmal so und dann wieder anders.
Ich bin in der Abteilung der «Visual Identity und Publications» und helfe mit, das visuelle Konzept des America's Cup umzusetzten. Anders ausgedrückt: Ich helfe mit den Prozess des «Sichtbarmachens» zwischen
1) Designer/Grafiker,
2) den verschiedenen Eventbereiche (z.B. Media Centre/ Superstors/ Regatta Operations/ Volunteer Centre...),
3) den Firmen, die die Fahnen, Schilder, Roll-ups, Wegweiser, Planen, Kleber... herstellen und
4) der Montagecrew, die das Ganze montiert
zu koordinieren und umzusetzen.

Heute konnte ich mit Sonnenbrille und Fotoapparat ausgerüstet ein Motorschiff besteigen und Bilder einer riesengrossen Werbeplane (8x50 Meter) ausserhalb des Hafens machen. Diese muss in den nächsten Tagen ersetzt werden. Auf der Rückfahrt knipste Fran, der Steuermann, auch ein Foto von mir. Das zweite Foto zeigt die Basen auf der Nordseite der America's Cup Marina (Alinghi,...).

11 Februar 2007

Imprésionas de Suiza

Para mis amigos de España. Porque aún no estuvieron en Suiza. Empezamos con Bern/Berne/Berna Mi ciudad en Suiza. También es la capital de Suiza pero nunca lo sabe.












Otras imprésionas de Suiza:












Fondue am Meer

Zu einem kalten und verregneten Sonntagabend gehört ein Fondue. Deshalb lud ich kürzlich zu einem gemütlichen Fondueabend à la Suiza/Michu ein. Nun, ich hatte kein richtiges Fondue Caclon und auch keinen Kirsch doch dafür die gute «Vacherin Fribourgeois» und «Gruyère»-Käsemischung (schwarz-weiss Packung) aus der Migros. Der Käse fand in ITALIEN, BELGIEN und SPANIEN grossen Anklang. Die 1,2kg Käse reichten gerade aus.

05 Februar 2007

Nieve en Valencia

Que frió, que nieve... Deste mucho tiempo Valencia no tenía tanto nieve como la semana pasada. Mira los imagenes! Pero ahora el tiempo está mejor: Ve aquí!

28 Januar 2007

Kitesurfschule ist eröffnet

Beide sassen wir anfangs September zusammen im Klassenzimmer der Sprachschule hier in Valencia. Am Anfang nicht wirklich verstehend, was die Lehrerin vorne an die Wandtafel schrieb. Er, sich als Frank Even aus Paris vorstellend, Felipe (noch einer aus der Sprachschule) und ich verstanden uns sogleich bestens. Nach dem Unterricht an den Strand, danach in die Stadt und die Nacht bzw. den Morgen an einer Bar ausklingend. Einen Monat «Intensivkurs» vergingen im Nu. Danach startete Felipe und ich an der Uni unser Erasmusabenteuer und Frank - unter uns einfach Paquito genannt - reiste nach Mexico «to set up his own company». Kürzlich eröffnete er nun die Kitesurf school und auch die Page ist online. Also Zeit auch bisschen Werbung zu machen. Check it!
http://www.iks-kiteboarding.com/
Ein Besuch meinerseits folgt schon bald! Yuppi!

25 Januar 2007

Fotos de la suiza

Hola chicos españoles
Aquí algunos fotos de suiza por vosotros.

07 Januar 2007

Weihnachten in Spanien

Weihnachten feiert man in Spanien vor allem am Dreikönigstag. Aus diesem Grund fahren viele Spanier in ihr «pueblo». Was soviel bedeutet wie: Dorf, Haus, Familie, Freunde...
«Gaby», ein Kollege von der Uni, lud mich in sein «pueblo» Caudete (Albacete) ein.
«Grande fiesta» war angesagt (jejeje...) und für mich endlich einmal eine Gelegenheit, die Stadt Valencia zu verlassen. Caudete ist nicht wirklich eine schöne Stadt, dafür war aber die 1 stündige Fahrt dorthin eindrücklich. Endlich wieder einige Hügel, unbebaute Flächen, andere Häuser ausser Blocks...
Gaby erzählte mir während der Fahrt, dass seine Familie verschiedene Häuser besitze. Das sei in Spanien so. Doch diese sind mehr als Ferien- oder Wochenendresidenzen zu verstehen.
Das Haus ist trotzdem gross und entsprach in etwa meinen Vorstellungen eines spanischen «casa» auf dem Land. Verschiedene Stockwerke mit verschiedenen Verbindungstreppen/Stufen und einem kleinen Innenhof. Der Zusand ist nicht super modern, aber durchaus gemütlich. Der Weinkeller würde sich sicher gut für das Lagern von Wein eignen, doch die Weine fehlen leider.

Nach dem Besuch des Festumzugs am frühen Abend mit den 3 Königen «genoss» ich in einer Pizzeria eine spanische Pizza. Dabei klärten die Jungs mich über ihr «pueblo» auf.


Danach zogen wir als ganze Gruppe durch die verschiedenen Lokale der Innenstadt. Familienfest pur! Überall wieder neue Gesichter die Gaby, seine Freunde und mich begrüssten und uns ein gutes neues Jahr wünschten. Und plötzlich entdeckte sogar ich zwei Typen, die mir bekannt vorkamen. German und Xabi von meinem Unihandballteam waren ebenfalls dem Ruf ihres «pueblos» gefolgt und feierten den Dreikönigstag in Caudete. Die Überraschung über mein Auftauchen, war ihnen sichtlich ins Gesicht geschrieben. Zufälle gibt's, Zufälle finde ich gut!
Die Nacht war lang aber lustig. Gaby konnte sich die Königskrone aufsetzten und als ich mich am Morgen aus meinem Bett erhob, schien die Sonne schon hoch vom Himmel. So kurz nach meinem Erwachen war die Sonne für mich kurz noch eine Qual, doch kurze Zeit später und auch im Allgemeinen ist das Wetter hier in Spanien einfach der Hammer!





08 Dezember 2006

Ein CHAT einmal anders!

Ein virtueller Chatraum einmal anders; nämlich real, in einem Zimmer umgesetzt! Finde ich cool, weil seeehr real.
Sage nur: «Take care» vor solchen Räumen!

05 Dezember 2006

Mutter war zu Besuch

Ich hatte schönen Besuch aus Grosshöchstetten. Ziemlich genau 3 Monate nach meiner Abreise besuchte mich Ende November meine Mutter. Neben den für mich schon üblichen Besuchen der Calatrava Gebäude im Park Turia und der alten Plätze der Altstadt, unternahmen wir auch eine Touristenbusreise durch die ganze Stadt. Ist echt gut für Leute, die nicht
so viel Zeit in Valencia verbringen können. ;)


Zudem gingen wir am vergangenen Donnerstag um 12.00 Uhr auf den «Plaza de la Virgen» um uns dort das «el Tribunal de las Aguas» älteste Wassergericht in Europa zu betrachten. Dies existiert bereits seit über 1000 Jahren und ist noch heute ein real existierendes Gericht. Hier entschieden ältere Herren in schwarzen Roben über Streitigkeiten bei der Wasserverteilung im landwirtschaftlichen Verteilungssystem. Das Besondere daran ist, es gibt keine schriftlichen Aufzeichnungen, und alle Streitigkeiten werden am Tag der Verhandlung endgültig geregelt. Am letzten Donnerstag gab es aber keine Verhandlungstraktanden. Die «Show» war nach 5 Min. schon wieder vorbei.




Zu einer Stadt- und Kulturerkundung gehört auch der Besuch von verschiedenen Restaurants. Wir assen in verschiedenen, guten Restaurants am Strand bis in die Innenstadt. Angefangen beim «L'Estimat», gemäss Schweizer Quelle auch für Spanier der beste Ort um Paella zu essen, und sie war sehr gut, aber fast noch besser die Flasche Wein, die wir zwei ohne Probleme getrunken haben. Aber wichtige Info: Paella essen Spanier eigentlich zum Mittag, denn abends liegt sie schwer auf. Zweiter Stopp war die «CasaMontaña (360º Sicht)» im Cabanyal (Hafenregion). Diese ist ein schöner und altehrwürdig eingerichteter Weinkeller. Gemäss meinen WG-Gspähnlis sah es früher in spanischen Häusern genau so aus. Hier genossen wir eine kleine Entrada. Anschliessend ging es weiter zum «El rey de la anchoa», zum König der Sardellen. Beim eintreten in das kleine Restaurant erblickte ich an der Wand ein grosses, mit vielen Unterschriften versehenes Bild. Die ganze Alinghicrew war auch schon hier zu Gast! An einem anderen Tag besuchten wir in der Innenstadt das «Pilar» und den «Tosca Angel». Beides gute und auch von vielen Spanier besuchten Tapasbars. Alle aufgezählte Orte haben in gewisser Hinsicht ihr Spezielles und sind deshalb wärmstes zu empfehlen. Das Essen war wirklich gut.
Einen Besuch in den Mercatos Central y Cabanyal durfte bei meiner Mutter auch nicht fehlen. Abgerundet haben wir danach die Shoppingtour im «spanischen Globus» El Cortes Inglés in der Weihnachtsabteilung. ;)








03 Dezember 2006

Wichtiges Spiel verloren!

Ein wichtiges Spiel um die Quailifikation der spanischen Unimeisterschaft haben wir leider knapp verloren. Das Team der Polytechnik von Valencia erzielte mit 29:27 zwei Treffer mehr. Am Dienstag, 12. 12. 2006 ergibt sich uns aber eine weitere Möglichkeit Punkte zu holen. Wir reisen nach Alicante. Das Uniteam von Alicante verlor vor 2 Wochen mit 3 Treffern Unterschied ebenfalls gegen die Polytechnik. Interessante Ausgangslage also! Vamos a ver!

24 November 2006

Fiesta italiana en mi casa!

Gestern Abend hatte ich Besuch von einigen Sprachschulklassenkollegen /innen, samt dem Lehrer. Zwei chicas italianas kochten richtig feine Pastas. Nach heiterem Beisammensein suchten wir später eine Tanzlokalität auf. Erst als ich danach nach Hause kam, realisierte ich die negative Seite eines solchen Festes. Nun gut, 24h später ist die Wohnung jedenfalls wieder sauber (Francis, der Prof, trägt ein grünes T-Shirt).

Der Morgen danach:

21 November 2006

Besuch ist schön...

...Besuch kann aber auch anstrengend sein!
Vor 8 Tagen besuchten mich Nik Tschan, Patric Kottmann und Mathias Güngerich in Valencia. Hei, war das ein Fest. Es begann bereits mit dem Finden des Treffpunkts, Fussballstadion «Mestalla». Der Mobiltechnik sei dank. Und abgesehen davon ist 1h Verspätung hier in Spanien keine Verspätung.

Tag 1:
Es reichte nicht mehr für viel, bevor die Nacht hereinbrach. Nach einem kurzen Abstecher in den Turiapark und dem Zentrum von Valencia, traffen wir Enrique - mein WG-Kollege - und seine Freunde in einem Amirestaurant, das gerade Spezialwoche hatte (pagar solo la primera cerveza). Wir füllten uns die Bäuche mit Pommes, Burgers und eben cerveza. Der erste Eindruck ist ja oft entscheident und ich glaube, den schweizer Jungs hat es gefallen. Jedenfalls zogen wir danach noch weiter durch die spanische Nacht und kamen erst frühmorgens nach Hause.
Impressionen aus dem Amirestaurant (Handycam):



Tag 2: Spät, sehr spät sind wir aus unseren Federn gekrochen. Für einen obligaten Besuch auf dem Turm der Stadtkathedrale und ein kurzes Shopping im Zentrum reichte es aber noch. Doch der Höhepunkt des Samstag bildete klar der Besuch das Fussballspiel Valencia CF gegen die «ETA»-Gäste aus dem Norden, Bilbao. Das Spiel war aber zu unserer Enttäuschung sehr langweilig und das Ausgleichstor von Bilbao in der letzten Spielminute zum 1:1 war durchaus verdient. Danach, wie könnte es anders sein, Ausgang bis in die Morgenstunden.

































Tag 3:
«Morgendlicher» Stärkungstrunk am Plaza Xuker (gleich bei mir um die Ecke), danach Stärkungsimbiss. Der Älteste unter uns hatte sehr «hambre» (siehe Foto). Nach alledem ging es ab an den Strand und danach zum Hafen. Die Alinghishow war eindrücklich. Abends stand der Besuch im Restaurant «Pilar» an. Dies ist eine bekannte, spanische Tapasbar in der Altstadt. Weil wir alle immer noch sehr hungrig waren, probierten wir jedes der auf der Karte stehenden Tabas. Mhhh... 13 Platten! Alle sehr gut und sehr zu empfehlen.
Um Mitternach dann: M@U's Geburi. Huch, schon 30ig, aber immer noch fit, wie wir anderen drei jungen Schnöselen später während den folgenden Stunden definitv gemerkt haben.




Danke für den Besuch, Jungs. Es war sehr cool!

09 November 2006

Da hab ich ja wohl etwas verpasst.

Hola
Unglaublich, ich habe letzten Samstag wirklich etwas verpasst.
WETTEN DASS..? (Wiki) dies die beste Wette «ever» ist?

01 November 2006

Basketball in Valencia













Ich hatte vergangenen Sonntag, 29. Oktober 2006, die Möglichkeit mit einem Gratiseintritt das Spiel des städtischen Basketballklubs Pamesa Valencia zu besuchen. Es war mein erstes Basketballspiel und ich bin völlig überrascht. Ich finde es eine wirklich attraktive Sportart und werde voraussichtlich noch einmal ein Spiel besuchen. Die Valencianer sind zwar nur auf dem zweitletzten (17) Platz der ersten Spanischen Liga, der Gegener DKV Joventut momentan auf Platz 4. Nach einem beispielhaften Fehlstart (nach knapp 6 Min. stand es 0:10 für die Gäste) folgte eine ebenso beispielhafte Aufholjagt. 55 Sek. vor der ersten Pause hatte Pamesa Valencia das Spiel gedreht (15:14) und alles war wieder offen. Es folgte ein attraktives Spiel. Die Stimmung (7500 Zuschauer) war super (Wie ist das nur in der NBA?!?).
Zur zweiten Pause begab ich mich in den Teamshop im Stadion. Dort entdeckte ich einen Schuh. Nun, es ist eher ein Schiff. Grösse 56 1/2. Schlicht furchteinflösend!












Eindrücke aus dem Spiel:

28 Oktober 2006

Meine «compañero de piso»!

Mittlerweile bin ich schon 2 Monate in Valencia. Es ist «höchschti Isebahn» meine beiden «compañero de piso» vorzustellen. Über den einen habe ich zwar schon einmal einige Zeilen verfasst, doch das Doppelpack ist besser.
Ich beginne mit Enrique Berlanga. Seit knapp 15 Jahren arbeitet er als Reiseführer in Deutschland, Schweiz und den neuen EU-Ländern. So lange schon! (Ja! Das kann man, wenn man 37 Jahre alt ist! ;)) Er spricht fliessend Deutsch und spielt deshalb ab und zu mein Wörterbuch. Beeindruckt hat mich, was er alles über Bern/die Schweiz weiss bzw. was ich nicht weiss! Er ist ein Mensch der ständig auf Achse ist. Dies kann er neuerdings auch mit seinem neuen Auto. Stolz ist er darauf (siehe Bild). Man muss sich vorstellen. Er kauft den «Honda Civic CRX (ein Cabrio)» in der Schweiz und fährt damit nach Valencia. Das Auto hat zwar eine kleine Beule und deswegen hat ihm der Autoverkäufer Rabatt gewährt, «doch eine kleine Beule gehört in Spanien zu einem Auto», meinte er.
Auf einer Rundfahrt durch Valencia, mit Musik, kein Dach und viel Sonne! Stolz am Steuer der Autobesitzer Enrique. Das Video habe ich mit meiner Handycam aufgenommen.


Nummer 2 heisst Santiago Herrero, ist seit einem Jahr stolzer Besitzer einer eigenen Bar (Hat aber noch keine Lizenz dafür. Das dauert in Spanien alles bisschen länger!). Ursprünglich kommt er von den Kanarischen Inseln (Gran Canaria), deshalb gibts für Freunde bei einem Besuch in der Bar auch immer zuerst einen speziellen «Chupito (Shoot)» aus seiner Heimat offeriet. Er hat eigentlich Informatik studiert. Doch das ist schon «tanto años» her. Schliesslich ist er noch älter als Enrique (40). Doch wie auch Enrique, jung geblieben. Santi spricht trotz seiner Ausbildung - man muss sich vorstellen was es zu seiner Studiumabschlusszeit (etwa 1988) alles an Informatik gab; nicht viel - absolut kein Wort Englisch, geschweige den Französisch oder Deutsch. Sogar Einheimische sagen, dass sein Spanisch schlecht zu verstehen sei. Nun, mittlerweile kann ich mich mit ihm unterhalten. Hier auf dem Photo mit seiner Freundin Sylvia, Juristin.

27 Oktober 2006

Free Hugs - gefällt mir!

«FREE HUGS is a Social Experience company committed to promoting social value. We strive to tap into the heart of the community through creativity and innovative ideas in order to create opportunities that transform peoples’ lives.»

Vor allem «the way to a free hug impressed me»!
TV-Beitrag über Free Hugs.

24 Oktober 2006

Heimat

Dank der neuen Technik kann ich mich auch in der Ferne...
- ...mit meiner Heimat auseinandersetzen.
- ...mich über meine Heimat auf dem Laufenden halten.

Der DRS1 Radiobeitrag der Sendung «Echo der Zeit» vom Dienstag, 24. Oktober 2006, finde ich diesbezüglich hörenswert.

22 Oktober 2006

EPIC 2015 - Ein Stück Mediengeschichte

Geschichte kann interessant sein. Was lernen wir aber daraus? Was war, was ist und was wird noch kommen?
Dieses Video regt zum Nachdenken an! Englische Originalfassung!

21 Oktober 2006

Besuch aus Torrevieja

Habe vergangenen Samstag, 14. Oktober 2006, habe ich Besuch aus Torrevieja erhalten. Torrevieja liegt etwa 2 1/2 Fahrstunden südlich von Valencia. Melanie Spori und ihr spanischer «Kollege» Félix aus Torrevieja waren zum ersten Mal in Valencia. Das erleichterte meine Reiseführertätigkeit. Ich konnte also das gleiche Programm abspuhlen, welches ich in meinen ersten Tag von Enrique, mi compañero de piso, erleben durfte.
«Plaza del Toro», die Altstadt «el Carmen» mit den Plätzen «Plaza de la Reina» und «Plaza de la Virgen».









Ein wahrhafter «Höhepunkt» erreichten wir auf dem Turm der Kathedrale «Micalet». Vom nahegelegenen «Plaza de la Virgen» her, konnten wir eine leise Saxophonmelodie erahnen. Zusammen mit der wärmenden Sonne und der Ruhe - einer trügerischen Ruhe, wie sich später herausstellen sollte - entschlossen wir uns hier oben, 60 Meter über Meer, auszuspannen. Um 4tel vor 4 erklang von fern ein Glockenschlag. Mit einem Kontrollblick zur Glocke, unter der wir wie gesagt die Ruhe suchten, versicherten wir uns: «Die schlägt nicht, der Klöppel ist fixiert». Denkste! Um 4 dann, BAAMMMM!
Ich habe mir bei der Spanischen Krankenvorsorge gleich zwei neue Trommelfelle bestellt. Weshalb schlug diese Glocke überhaupt? «Joder», auf der einen uns abgewanten Aussenseite ist ein zusätzlicher Klöppel angebracht, den wir schlicht übersehen hatten.









Nach dem Abstieg stärkten wir uns in einem nahegelegenen Bocadillorestaurant und dem «Mercato Central». Die eingefleischten Valencianerinnen und Valecianer wissen, dass sich ein Besuch in der gleich daneben liegenden, seit 1986 zum UNESCO Weltkulturerbe gehörenden, Lonja (Wiki) ebenfalls lohnt.



































Und am Abend, nach einem guten Tapasessen auf dem «Plaza del Xuquer», liegt bei mir gleich um die Ecke, zückte ich noch die letzten Reiseführertrümpfe und führte die zwei «extranjeros» ;) in den einen oder anderen Club bis wir schliesslich im «Radio City» landeten.




















Essen und Trinken ist sehr wichtig. Deshalb hier noch eine kleines Filmchen aus einem kleinen Café. Für Melanie wars das erste «Carajillo con Tia Maria del tiempo». Pero se gusta mucha, no?

20 Oktober 2006

Ausnahmezustand in Valencia

Freitag, 20. Oktober 2006. In Valencia herrscht Ausnahmezustand. Denn es ist kalt, grau und regnet. Der Webcam Snapshot zeigt es deutlich. Heute ist ein Tag zum Vergessen!














Und gemäss «Yahoo-Wetter» sind die kommenden Tag hier im Süden auch nicht besser!









Ich frage mich nur: «Wie ist das Wetter wohl in der Schweiz?» Naja, gemäss SF no mejor! Also, verbünden wir uns.
Lieber Gruss

19 Oktober 2006

Michael, Michu, Michi, Miguel...

Irgendwie wurde ich auf den passenden Namen getauft und irgendwie bin ich im richtigen Land gelandet...

09 Oktober 2006

Valencia feiert sich selber

Die Stadt und die Region Valencia feiern jeweils am 9. Oktober jedes Jahres sich selber. Um Punkt 00:01 Uhr erknallt eine Petarde über dem Rio Turia und in der ganzen Stadt gehen die Lichter aus. Einzig der blöd beleuteten Strassenkarte unmittelbar neben mir wird der Strom nicht abgestellt!
20 Minuten lag erstrahlt Valencia fortan in den Farben des Feuerwerks. Das Geknalle ist nirgends zu überhören. Möchte nicht wissen wie viele Euros da in die Luft fliegen.
























Schlussbouquet:

07 Oktober 2006

Simones Besuch hier in Valencia

Während den vergangenen zwei Wochen besuchte mich Simone. Sie absolvierte hier in der Stadt ebenfalls einen Spanischkurs. Doch im Unterscheid zu meiner Klasse mit 15 bis 20 Personen mit dem Schwerpunkt «reine Grammatik» genoss sie pro Tag drei Stunden Spanisch nur zu dritt. Logisch macht man da mehr Fortschritte! Am Nachmittag am Strand wurden dann jeweils fleissig Vokabeln gelernt.

Gemeinsam besuchten wir die Bauwerke von Santiago Calatrava, einem weltbekannten Architekten aus Valencia, der aber auch in der Schweiz schon Aufträge hatte (z.B. Bahnhof Stadelhofen, ZH). Das Opernhaus gleicht von weitem ein wenig einem Auge. Das Planetarium einem Käfer und das Wissenschaftsmuseum sieht auch einfach phänomenal aus. Die nebenstehenden Parkanlagen laden zum verweilen ein.



















Aber nicht nur die Gebäude sind imposant, auch der Ort wo sie sich befinden ist wunderschön. Nämlich in der Mitte des Rio Turia, dem in einen Park umgewandelten ehemaligen Flussbett. Ganz unten im Flussbett, gegen das Meer hin, befindet sich das l’Ozeanografic oder auf Deutsch das Unterwassermuseum. Man darf nicht ein ausserordentlicher Tierschützer sein, will man dem l’Ozeanografic einen Besuch abstatten. Denn die Platzverhältnisse für die Tiere sind ab und zu recht eng.





















In der WG ist es im Moment wieder ruhig. Enrique ist erneut auf Reisen und auch Santiago haben wir nicht viel zuhause gesehen. Dafür gingen wir regelmässig in seine Bar/Café. Eine gemütliche spanische Atmosphäre, bisschen Musik und eine grossen Bar zeichnen diese Location aus. Mein Lieblingsdrink: «chupito cruz»; Ein Lemoneisgetränk gemischt mit Vodka, Cointreau und wenig Grenadinsirup. Herrlich erfrischend! Gestern Abend gab es noch ein Abschiedsfoto: Santiago, seine Freundin Sylvia, der Esel im Umzug und Simone. Ach ja, apropos Bar. In Valencia gibt es eine Bar, bei der trinkt man das Bier aus einem «porrón» und wie überall, auch hier, Übung macht den Meister.

29 September 2006

Champions League Spiele von Valencia

Habe mir für 50 Euro drei Champions League Tickets des Stadtfussballklubs Valenica gekauft. Das erste und für das Weiterkommen wohl wichtigste Spiel fand bereits statt.

Valencia gewann gegen Rom im Mestalla-Stadion vor 40'000 Leuten - leider nicht ausverkauft - in einem attraktiven Spiel 2:1.



Abb.: Felipes Show

16 September 2006

Regen und Strand

Nach meinen zwei ersten Regentage hier in Valencia - die Wolken sind jeweils am Nachmittag aufgezogen und haben so die Sonne verdeckt und am Abend hat es dann für knapp 15 Min. jeweils leicht die Strassen genässt - ist gestern der Sommer mit Temperaturen bis 28 Grad zurückgekehrt. Grund sich wieder einmal an den Strand zu begeben. Valencia hat einen langezogenen, breiten Strand. Ein mehr schlecht als rechtes Volleyballnetz und einige Abfalleimer (als Fussballtore super geeignet, da sie schwer sind und deshalb bei einem Pfostenschuss nicht gleich umkippen) laden zu sportlicher Aktivität ein. Und weit aussen im Meer kann man jeweils die Boote für den Louis Vuitton Cup trainieren sehne. Ich sage euch, diese Boote sind RIESIG.